Abseits der Kurse gibt es noch eine Reihe weiterer Elemente, die zu einem vielseitigen Lernraum innerhalb der Impuls Akademie beitragen.
Awareness Session
Soziale Bewegungen erkennen zunehmend, wie wichtig Awarenessarbeit ist. Auch bei der Impuls Akademie möchten wir einen sicheren und angenehmen Raum für alle Teilnehmenden schaffen. Was Awareness genau bedeutet, ist allerdings sehr vom Kontext abhängig. Um über etwas urteilen zu können, muss mensch es erfahren haben. Daher gibt es an der Akademie jeden Morgen eine Mini-Awareness-Session, in der wir unterschiedliche Praktiken ausprobieren werden. Vielleicht ist ja was dabei, was dir gut tut.
Workshop-Nachmittag
Dienstag Nachmittag und Abend öffnet die Impuls Akademie ihre Türen für externe Besucher:innen!
Die Kurs- Teilnehmer:innen haben Nachmittag lang Pause von ihren Kursen, um an einem von mehreren Workshops teilzunehmen, die sich verschiedenen Aspekten des Themas “ganzheitlich aktiv sein” widmen. Externe Teilnehmer:innen eingeladen, an den Workshops teilzunehmen, und so die Akademie kennen zu lernen.
Workshop: Resilienzstrategien in Gruppen
Kollektiv Radix
Auch die beste Selbstfürsorgepraxis läuft gegen Wände, wenn wir uns in überfordernden Gruppen bewegen. Wie können wir dem gemeinsam begegnen und unsere Arbeitsweisen am Guten Leben für Alle orientieren, für das wir uns einsetzen? Was ändert sich, wenn wir Stress und Burnout als Teil dessen verstehen, wogegen wir gemeinsam kämpfen? Wir bringen Impulse mit und schauen, welche Resilienzstrategien wir in unseren Gruppen/Orgas konkret umsetzen können.
Workshop: Diversität und Inklusion in Gruppen
Persy-Lowis Bulayumi
In sozialen Bewegungen wird oft viel Wert gelegt auf Diversität und Inklusion. Zumindest in der Theorie. Diese eigenen Ansprüche in die Realität umzusetzen und Diversität wirklich zu Leben, rutscht allerdings auf der Prioritäten- Liste oft nach unten. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Zugang und Sicherheit (also unseren persönlichen Privilegien) und stellen sie in Bezug zu verschiedenen diskriminierenden Systemen, die in unserer Gesellschaft und dadurch auch unseren Gruppen wirken.
Diese tiefe Selbstreflexion ist eine wichtige Grundvoraussetzung für diversitätssensibles Arbeiten. Sie schärft unser Bewusstsein für sichtbare und unsichtbare Hürden in unseren Organisationen. Und im besten Fall gibt sie uns Geduld und Verständnis dafür, dass “diverser und inklusiver werden” ein langer, oft mühsamer und schmerzlicher Prozess ist.
Zeit zum Verdauen und Integrieren
Die Woche wird mit Impulsen voll geladen sein. Wir wissen, dass nachhaltiges Lernen Zeit braucht. Daher gibt es genug Pausen und auch einen freien Halbtag, an dem ihr euch entspannen könnt, reflektieren, sporteln, oder vielleicht das eine oder andere To-do erledigen. Wir werden auch eine Exkursion an einen spannenden Ort des Wandels anbieten.
Open Space
Wir bemühen uns, interessante Referent:innen einzuladen, die viel Erfahrung und Inputs mitbringen. Aber wir wissen, dass auch die Teilnehmer:innen viel Wissen mitbringen. Damit wir alle uns gegenseitig Impulse geben können, gibt es einen Open Space, an dem die Teilnehmer:innen Themen einbringen können, über die sie diskutieren wollen, oder zu denen sie Input geben möchten.
Anregendes Abendprogramm
Für die Abende überlegen wir uns eine Mischung aus Spiel und Spaß und weiteren Möglichkeiten zu diskutieren, sich auszutauschen oder mehr zu lernen. Das genaue Abendprogramm wird noch verkündet, aber freut euch auf eine Podiumsdiskussion, Musik, einen Markt der Initiativen und vieles mehr!
