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Finanzen in Bewegung(en)

Wie organisieren wir Ressourcen für politische Arbeit?

Der Umgang mit Geld in sozialen Bewegungen und selbstorganisierten Projekten ist schwierig. Meist gibt es zu wenig, oft will sich niemand darum kümmern und am Ende gibt es deswegen manchmal auch Konflikte und Sorgen. 

Dieser Kurs nähert sich dem Thema Geld daher zunächst aus einer philosophischen und ethischen Perspektive und fragt nach seiner Bedeutung für emanzipatorische Praxis. Darauf aufbauend wenden wir uns ganz konkret der Frage zu, wie ein solidarischer, transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen aussehen kann. Praxisnah geht es um Finanzplanung, Förderanträge, Buchhaltung, Projektabrechnungen und Berichte – Aufgaben, die selten im Mittelpunkt stehen, aber entscheidend dafür sind, dass Bewegungen bestehen, wachsen und wirksam bleiben.

Dieser Kurs ist für dich, wenn … 

… du findest, dass in emanzipatorischen Kreisen mehr über Geld geredet werden sollte
 … du in deiner Organisation für Finanzen zuständig bist
…  deine Organisation kein Geld hat, aber welches brauchst
… du im Kurs an einem konkreten Finanzantrag oder einer Spendenkampagne arbeiten oder mitarbeiten möchtest

Referent:innen

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Ekaterina Schalmann

Ekaterina (sie) ist Aktivistin und Sozialökologin und vor allem zu Themen Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und (Auf)Rüstung aktiv. Durch das Theaterkollektiv „Theater der Unterdrückten” verbindet sie Bewegungsgeschichte mit darstellender Kunst. Sie hat zahlreiche Basisprojekte in ganz Europa zur Förderung von Demokratie und Klimaschutz geleitet und Hunderte von Menschen in Community Organizing geschult. In verschiedenen Kontexten in verschiedenen Ländern hat sie Finanzierung und Förderwesen aufgebaut, erfolgreich Fördermittel akquiriert, Strukturen entwickelt und Projekte koordiniert. Außerdem ist sie aktiv in der Bildungsarbeit als Trainerin.

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